Nord

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Himmelsrand ist die Heimat der Nord, eines grimmigen und zähen Volkes, das Ehre und Tapferkeit im Kampf wertschätzt. Nord sind zu 50 Prozent gegen Kälteschaden resistent. Sie können einen Kampfschrei ausstoßen, um Feinde kurzzeitig in die Flucht zu schlagen.

— Aus der Spielbeschreibung

Nord human race face compilation.
Gesichter der Nord

Das Volk der Nord ist vorallem bekannt für seine große Kälteresistenz und ihre ausgezeichneten Krieger. Viele Nords gehören der kaiserlichen Legion an und auch ihre Rolle in der Seefahrt ist nicht zu unterschätzen. Sie sind eines der zehn spielbaren Völker im Spiel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

merethische Ära[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nord stammen aus einem der nördlichsten Orte der Welt von Nirn, einem Ort, der als Atmora bekannt ist. Die extreme Kälte Atmoras könnte die enorme Frostresistenz des Nordvolks erklären. Während der Zeit der Migration, hielt ein blutiger Bürgerkrieg Atmora fest im Griff, so dass ein Mann namens Ysgramor die Menschen um sich versammelte, welche in Frieden leben wollten. Sie setzten schließlich Segel nach Himmelsrand, der nördlichen Spitze des Kontinents Tamriel. Menschen und Elfen (Mer) lebten lange Zeit in Frieden miteinander, allerdings fürchteten die Elfen (Schneeelfen/Falmer) den Untergang bzw. die Verdrängung ihrer Kultur durch die Nord. Ysgramor und zwei Söhne Saarthals entflohen nach Atmora, als Saarthal verbrannt wurde. Nach diesem Ereignis kehrte Ysgramor mit 500 Männern nach Himmelsrand zurück um Rache zu üben. Sie töteten die dort lebenden Elfen.

Erste Ära[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1E240, mit König Vrage begann die große Ausbreitung der Nord, die nach etwa fünfzig Jahren Nord-Tamriel, Morrowind und große Teile Hochfelses beherrschten. Einige wenige ehrgeizige Herrscher dachten daran den Norden von Cyrodiil zu überfallen, beschlossen aber, dass die Jerall Berge sich als zu große Barriere erweisen und diese Region die Anstrengung nicht wert sein würden. In den nachfolgenden Jahrhunderten vergrößerte und verkleinerte sich Himmelsrand immer wieder in zahlreichen Kriegen.

1E369, wurde König Borgas während der Wilden Jagd getötet. Borgas war der letzte Verwandte Ysgramors, blickte aber schon auf den beginnenden Zerfall des Reichs. Ein Herrschaftskonzil und eine Volksversammlung versuchten einen neuen König für Himmelsrand zu wählen - Jarl Hanse von Winterfeste - allerdings kam es wegen des Bürgerkrieges nicht dazu, der schließlich das Reich zerstörte.

1E420, der Krieg endete abrupt und das Reich verlor alle Besitze in Hochfels und Morrowind. Himmelsrand wurde in verschiedene, unabhängige Königreiche aufgeteilt.

Zweite Ära[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Himmelsrand passte sich friedlich in das Reich von Tiber Septim ein und viele Nords schlossen sich der kaiserlichen Legion an. Tiber förderte die Verbindungen mit den Nord.

Dritte Ära[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurz nach der Gründung Himmelsrands durch das Kaiserreich, kam es in der Region zu zahlreichen Konflikten. Einer davon war der Bürgerkrieg, der siebzehn Jahre andauerte bis Königin Potema schließlich besiegt wurde. Jedoch existierte eine Untergrundorganisation, die Hörme, weiter, die glaubten dass Potema und der Sohn Uriel Septims III die letzten Verwandten von Tiber Septim seien. Dies führte zu zahlreichen Überfällen auf die kaiserlichen Streitkräfte. Himmelsrand war ansonsten in vielen Kriegen beteiligt um das Reich weiter zu vergrößern, so besetzten sie große Teile Hochfelses und Hammerfells.

Vierte Ära[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dieser Ära spielt die Geschichte des Spiels The Elder Scrolls V: Skyrim.

Gesellschaft und Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt eine starke spirituelle Beziehung zwischen den Nords und dem Atem, der mit der Himmelsgöttin Kyne assoziiert wird und enorm wichtig ist. Das Buch Die Kinder des Himmels hält dies wie folgt fest:

Nord halten sich für die Kinder des Himmels. Sie nennen Himmelsrand den Hals der Welt, denn dort hatte der Himmel auf das Land ausgeatmet und sie geschaffen. Sie fühlen sich als ewige Außenseiter und Eroberer, und selbst wenn sie andere Völker besiegt haben und regieren, fühlen sie keinerlei Verwandtschaft mit ihnen.

Atem und Stimme stellen die Quintessenz der Nord dar. Wenn sie starke Feinde besiegt haben, schneiden sie ihnen die Zungen als Trophäen heraus. Diese werden zu Seilen verwebt und können wie ein Bann Sprache an sich binden. Die Kraft eines Nord kann als Schrei artikuliert werden, wie das Kiai eines geübten Akaviri. Die stärksten ihrer Krieger werden "Zungen" genannt. Wenn die Nord eine Stadt angreifen, führen sie weder Belagerungsmaschinen noch Kavallerie mit: Die Zungen formieren sich keilförmig vor dem Stadttor und atmen tief ein. Wenn der Anführer mit einem Kiai wieder ausatmet, werden die Tore nieder geblasen, und die Axtkämpfer stürmen in die Stadt. Mit Schreien können sogar Klingen geschärft oder Feinde getroffen werden. Häufig wird mit dem Schrei, oder der Macht des Befehls, ein Feind niedergestreckt. Mit seinem Schlachtruf kann ein starker Nord Menschen Mut einflößen oder mit einem Brüllschrei einen angreifenden Krieger stoppen. Die Besten unter den Nord können bestimmte Personen über Hunderte von Meilen hinweg anrufen, und sie können sich durch Ausstoßen eines Schreis fortbewegen, wobei sie dann dort auftauchen, wo der Schrei landet.

Die stärksten Nord können nicht sprechen, ohne Verwüstungen anzurichten. Sie müssen Knebel tragen und sich per Zeichensprache und Runenschrift verständlich machen.

Je weiter man in Himmelsrand nach Norden kommt, desto stärker und urwüchsiger werden die Menschen, und sie brauchen auch kaum noch Behausungen und Obdach. Wind ist für Himmelsrand und die Nord unerlässlich. Die Einwohner entlegener Ödländer stehen dem Wind sehr nahe. - Verfasser unbekannt.

— Die Kinder des Himmels

Thu'um wurde einst von den Nord als Waffe verwendet, aber das Wissen ging verloren und die Verwendung verboten. Der letzte Mann, der die Kraft nutzen konnte war Tiber Septim, von der in Mißkredit geratenen Schule von Thu'um in der Kaiserstadt. Dennoch sind da noch die Graubärte in Hoch-Hrothgar, dem Geburtsort des Nordvolkes.

Die Religionen von Himmelsrand konzentrieren sich vorallam auf die Aedra und ihren alten Verbündeten, Lorkhan. Das haben alle Völker auf Tamriel, bis auf die Dunmer, gemein. Der nordische Akatosh ist Alduin, ein schrecklicher, gefräßiger Drache, der über den Zyklus der Existenz herrscht und in Intervallen das Universum verschling. Das Kommen von Alduin wird von allen frommen Nords gefürchtet. Er wird auch als Gott der Altmer verehrt. Die traditionelle Vorstellung von Alduin könnte mit der weniger feindlichen cyrodiilischen Interpretation Akatoshs, des Zeitdrachen, koexistieren.

Die Anhänger von Kyne und Kynareth sind sehr unterschiedlich. Die Anhänger von Kyne sind aggressiver und kriegerischer als Anhänger von Kynareth, die Naturliebhaber sind. Kyne ist die wahre Mutter der Nords obwohl Mara die Rolle der Mutter-Göttin angenommen hat. Kyne wird auch zugeschrieben ihre Söhne, Morihaus, vielleicht auch Pelinal, zu Hilfe der Cyro-Nordischen Sklaven während ihres Aufstandes, gesandt zu haben. Der angesehenste Nord in Himmelsrand ist der Anführer des Pantheon, Lorkhan. Shor wird von den Nords als der König der Götter angesehen, und als Meister der Männer in ihrem Kampf gegen die Elfen. Es heißt, dass er brutal von den "elfischen Teufeln" erschlagen wurde, aber damit fortfährt, sterbiche Meister wie Talos ("Ismir" für die Nord) zu schicken, der ebenfalls ein Mitglied des nordischen Pantheon ist.

Es ist anzumerken, dass bestimmte Daedra, wie Hermaeus Mora, auch innerhalb des nordischen Pantheon gefunden werden.

Der isolierte Stamm der Skaal folgt einem anderen Glauben als ihre Brüder auf dem Festland. Anstatt der Anbetung der Götter, ehren sie die Natur. Die Skaal glauben, dass die unterschiedlichen Teile der Natur von unterschiedlichen Wesen erschaffen wurden. Zum Beispiel wurden, laut ihrem Glauben, die Winde, die Bäume und die Sonne vom Allschöpfer erschaffen. Aus diesem Grund sind Wölfe und Bären besonders heilig für diesen kleinen Stamm. Für die Skaal ist es wichtig, dass sich alle Aspekte der Natur in konstanter Harmonie befinden, da sie glauben, dass sie davon ihre Schamanenkräfte erhalten können, die ihnen der wohlwollende Allschöpfer verliehen hat. Als die Skaal ihre mündlich weitergegeben Geschichten erforschten, entdeckten sie, dass der Allschöpfer ihre Version von Alduin ist. Eine ihrer bekanntesten Legenden ist die über den Gegner, der der Feind der Menschen selbst ist und in seiner Erscheinung dem Gierigen Mann entspricht. Wie andere Geschichten zeigen, handelt es sich hier um eine Inkarnation von Lorkhan, erscheint aber als Dämon in diesen Geschichten. Der Gegner von Lorkan war Padomay, welcher in den Geschichten der Elfen Lorkan geboren hatte. Dies bezüglich ist die Religion der Skaal das genaue Gegenteil zum Glauben in Himmelsrand.

Den Skaal ist auch die Existenz der daedrischen Fürsten bewusst, jedoch beten sie sie nicht an.

Spezialfertigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fertigkeitsbonus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]